Renaturierung, die Lebensräume schafft.
Gewässer, Feuchtflächen und Offenland zurückbauen, modellieren und entwickeln — bis Amphibien, Röhricht und Gehölze zurückkommen. Mit bodenschonender Technik, auch auf nassen und sensiblen Flächen.
Aus einer Fläche wird ein Lebensraum.
Renaturierung heißt: einer Fläche ihre natürliche Funktion zurückgeben. Ob Teich, Bach, Feuchtwiese oder Offenland — wir modellieren und vertiefen Gewässer, flachen Ufer ab, legen Flachwasserzonen und Amphibientümpel an, bringen Totholz, Wurzelstöcke und Störsteine ein, vernässen wieder, entbuschen und pflanzen heimische Gehölze und Röhricht. Immer abgestimmt auf Zielart und Auflagen, mit bodenschonender Technik auch im Nassen — umgesetzt u. a. an der Ragöse bei Eberswalde und am Waldsee Wustermark.
- Gewässer und Feuchtflächen modellieren und vertiefen — nach Plan und Zielart
- Uferstabilisierung mit Röhricht, Flachwasserzonen und Totholz
- Initialbepflanzung mit heimischen Gehölzen und Schutzzaun
- Bodenschonend dank Moorketten — auch auf Nass- und Schutzflächen
Gewässermodellierung am Waldsee WustermarkKammmolch-Laichgewässer Waldsee Wustermark.
Im Olympischen Dorf Wustermark haben wir ein Ersatz-Laichgewässer für den Kammmolch im Wasserschutzgebiet hergestellt — Ausgleichsmaßnahme für die Entwicklung des Areals, geplant und ökologisch begleitet von der Umweltplanung Dr. Klimsa. Umsetzung durch Land.Bau.Werk im November 2024 in rund vier Wochen.
Kofferdamm und Wasserhaltung — Luftbild der BaustelleWas wir hergestellt haben
- Kernwasserfläche um rund 100 m² erweitert, plus großzügige Flachwasserzonen
- Kofferdamm und Wasserhaltung mit Sedimentfiltern — sauberes Arbeiten im Wasserschutzgebiet
- Abgedichtete Sohle aus Tonschicht und Kies/Sand — hält das Wasser im Laichgewässer
- Flachwasserzonen und Totholz als Struktur und Deckung für Amphibien
1,80 m Wildschutzzaun rund um das GewässerGepflanzt, geschützt, übergeben.
Rund um das Gewässer haben wir 175 m² heimische Gehölze neu gepflanzt und die Fläche mit einem 1,80 m hohen Knotengeflecht-Wildschutzzaun gesichert. Vorab wurde das Röhricht fachgerecht gemäht — damit die neue Struktur Platz hat und die Zielart das Gewässer annimmt.
- 175 m² heimische Gehölze als Ufer- und Landlebensraum
- 1,80 m Knotengeflecht-Wildschutzzaun rund um die Fläche
- Röhricht-Mahd vorab, ökologisch begleitet durch Umweltplanung Dr. Klimsa
Von der nassen Fläche zum fertigen Biotop.
Jede Renaturierung ist anders — Zielart, Gewässer und die Vorgaben von Planungsbüro und ökologischer Baubegleitung bestimmen, was nötig ist (nicht überall wird zum Beispiel eingezäunt). So sieht ein typischer Ablauf aus:
- 01
Begehung & Planung
Fläche, Zielart und Auflagen mit Planung und ökologischer Baubegleitung abstimmen, Zufahrten und Wasserführung klären.
- 02
Wasserhaltung & Kofferdamm
Kofferdamm setzen, Wasser mit Sedimentfiltern fassen — sauberes Arbeiten, besonders im Wasserschutzgebiet.
- 03
Gewässer modellieren
Kernwasserfläche und Flachwasserzonen ausheben und profilieren — bodenschonend auf Moorketten.
- 04
Sohle abdichten
Tonschicht und Kies/Sand einbauen, damit das Wasser dauerhaft im Laichgewässer bleibt.
- 05
Struktur einbringen
Totholz, Flachwasser und Uferstrukturen anlegen — Deckung und Laichplatz für die Zielart.
- 06
Gehölze pflanzen
Heimische Gehölze als Ufer- und Landlebensraum setzen, Röhricht vorab gemäht.
- 07
Schutzzaun errichten
Wildschutzzaun aus Knotengeflecht rund um die Fläche — schützt die junge Entwicklung.
- 08
Fertigstellungspflege
Entwickeln, nachbessern, freihalten — bis die Maßnahme abgenommen ist und greift.
Technik, die auch im Nassen arbeitet.
Bodenschonende Bagger, Verlade- und Transporttechnik — alle Daten auf der Technik-Seite.

Takeuchi TB290
~9 t Kompaktbagger auf Moorketten — modelliert Gewässer auf weichem Grund.

Hydrema MX14
15-t-Mobilbagger mit Schwenkgreifer — verlädt Aushub, Totholz und Material.

Bobcat T450
Raupen-Kompaktlader mit geringem Bodendruck — schont die Fläche.

Ditch Witch C30X
Grabenfräse für Zuläufe, Drainagen und präzise Gräben.

MAN & Tieflader
Bringt die Maschinen zur Fläche und fährt Aushub und Material ab.

Mobiles Wasserfass
Hält Neupflanzungen und Ansaaten auch in Trockenphasen am Leben.
Auflagen-sicher — auch im Schutzgebiet.
Wasserhaltung, Modellierung, Bepflanzung und Pflege aus einer Hand — mit Routine bei Gewässer- und Artenschutzauflagen und Technik, die auch auf Nassflächen sicher arbeitet.
Schutzgebiets-erfahren
Routine mit Gewässer- und Artenschutzauflagen — wir setzen Vorgaben um, statt an ihnen zu scheitern.
Bodenschonend im Nassen
Moorketten und Kompakttechnik — wir arbeiten dort, wo andere einsinken.
Prüffähig dokumentiert
Jeder Schritt belastbar protokolliert — für Bauleitung, Behörde und ökologische Baubegleitung.
Eine Fläche zu renaturieren?
Schicken Sie uns Plan und Auflagen — wir melden uns innerhalb von 48 Stunden mit einer ersten Einschätzung.